Die Lichttechnik dient dazu, mit technischen Maßnahmen Lichtverhältnisse zu verändern. Das Licht kann zur Signalisierung eingesetzt werden oder zur Beleuchtung mit Leuchten. Ebenso kann in Gebäuden das Tageslicht gelenkt werden. In der Veranstaltungstechnik spielt die Lichttechnik eine große Rolle, besonders bei der Bühnentechnik. Auch in der Fotografie und in der Filmproduktion ist die Lichttechnik bedeutsam.

Lichtgeräte

In der Veranstaltungstechnik kann man die Geräte der Lichttechnik in intelligente und konventionelle aufteilen. Konventionell sind PAR-Scheinwerfer, die Blinder und Linsenscheinwerfer. Intelligente Scheinwerfer sind die Kopfschwenker, die auch Movingheads genannt werden, und die Scanner, die aber altmodisch werden. Showlaser, die bei Lasershows eingesetzt werden, sind beliebt. LED-Lampen werden als LED-PARs konventionell eingesetzt, oder auch als intelligentes Licht, zum Beispiel bei
LED-Tubes, Flächen-LEDs und LED-Video-Wänden. In der Veranstaltungstechnik findet mit dem Einsatz der LED-Technik eine Verschmelzung von Videotechnik und Lichttechnik statt.

Einsatz

Die verschiedenen Einsatzzwecke in der Veranstaltungstechnik verlangen von der Lichttechnik unterschiedliche Anforderungsprofile. Licht kann künstlerisch zum Beispiel im Theater eingesetzt werden. Seit langem gibt es hier die Kopfschwenker. Es kann aber auch bei Industrieveranstaltungen, wie Messen oder Hauptversammlungen benutzt werden. Fernsehaufzeichnungen und Filmaufzeichnungen sind ohne Lichttechnik undenkbar.

Viele Lichttechnik-Geräte erzeugen einzelne oder mehrere Farben aus dem Spektrum des Lichts, das sichtbar ist. Es lassen sich auch Blinken, Blitze, wanderndes Licht, hartes Licht und weiches Licht produzieren. Die Stimmungen und Wirkungen, die dadurch erzeugt werden sind vielfältig. Die elektronische Steuerung der Lichtquellen, Filter und Blenden erfolgt von Lichtstellpulten aus. Installiert wird die Lichttechnik in der Regel von den Meistern oder den Fachkräften für Veranstaltungstechnik.

Auf das alte China geht das Kartenlegen als Möglichkeit, die Zukunft vorauszusagen mit großer Wahrscheinlichkeit zurück. Im Fernen Osten wurde nämlich im 7. Jahrhundert der Holttafeldruck entwickelt. Eines der ersten Produkte, das mit diesem neuartigen Verfahren entstanden und sich bald großer Beliebtheit erfreuten, waren Spielkarten. Schon früh wurden diese Karten auch als Wahrsagekarten eingesetzt.
In Europa tauchte das Kartenlegen im 15. Jahrhundert mit der Erfindung des Buchdrucks auf. Zunächst war das Wahrsagen mit Kartenspielen lediglcih eine Attraktion des fahrenden Volkes, breite Kreise der Bevölkerung interessierten sich anfangs nicht sonderlich dafür. Dies änderte sich erst im 18. Jahrhunderten, als die Karten von französischen Okkultisten als Mittel für Prophezeihungen entdeckten. Seitdem erfreut sich das Kartenlegen gleichbleibend hoher Beliebtheit.
Grundsätzlich ist das Kartenlegen mit jedem Kartenspiel möglich, wenngleich es auch spezielle Kartendecks gibt, die teilweise sehr aufwändig und liebevoll gestaltet sind. Die Kartenleger sehen sich selbst eher als Helfer, die dem Ratsuchenden helfen, herauszufinden, wie ein Problem gelöst werden kann.
Nach dem Mischen werden die Karten nach bestimmten Mustern gelegt und aufgedeckt. Dem Kartenleger offenbart sich dadurch die gegenwärtige Situation des Ratsuchenden. Aus der momentanen Lage schließt er daraus auf die Zukunft und kann Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten vorschlagen.
Vor allem in den vergangenen 30 Jahren erlebt das Kartenlegen, ausgelöst von der New Age-Bewegung eine neue Hochphase. Viele Ratsuchende schätzen den Rat ihres Kartenlegers und vertrauen seinem Rat.

Sammeln ist eine Leidenschaft, die von vielen geteilt wird, denn die Freude an schönen Dingen bereichert das Leben. So wundert es nicht, dass das Sammeln von Münzen nach wie vor zur beliebten Freizeitunterhaltung vieler Menschen gehört. Die Numismatik ist ein vielfältiger Bereich, und so hat vermutlich jeder Sammler sein eigenes Spezialgebiet, seien es nun antike Münzen, Goldmünzen aus dem Kaiserreich oder Silbermünzen. Vor allem letztere haben auch dazu beigetragen, dass der Preis für Silber stetig gestiegen ist und in den vergangenen zehn Jahren einen steilen Höhenflug absolviert hat, der 2011 seinen vorläufigen Scheitelpunkt erreicht hat.

Da das Edelmetall aber auch in der Industrie und vor allem Medizin gebraucht wird, ist kaum mit einer Entwertung zu rechnen, zumal Schätzungen davon ausgehen, dass in absehbarer Zeit die ohnehin raren Vorkommen an Silber gänzlich erschöpft sein werden. Wenn dann nur noch das schon verarbeitete Silber gekauft werden kann, werden die langfristigen Preisentwicklungen dramatisch sein. Silber kann nach heutigem Stand der Technik in einigen Bereichen aufgrund seiner speziellen Eigenschaften (etwa der Sterilität) durch keinen anderen Stoff wirksam ersetzt werden.

Die Auswahl an Münzen aus Silber ist sehr groß, so dass für jede Sammelleidenschaft die passende existieren dürfte. Von klassischen Anlagemünzen wie dem kanadischen “Maple Leaf” oder dem “Wiener Philharmoniker” finden sich mittlerweile eine ganze Reihe von Münzen aus aller Welt, die oft mit aufwändigen Motiven verziert sind. Tierkreiszeichen und Darstellungen von Tieren sind bei vielen Herstellern beliebt und gern gesehen, manchmal auch in faszinierenden Bimetallmünzen, in denen gleich zwei oder mehr Edelmetalle verarbeitet wurden.